Unsere Ortsvorsteherin Sabine Flegel lud zur Ortsbegehung der neuen Sporthalle ein, und viele kamen. Neben dem Sportdezernten Bürgermeister Schüler erschien Wirtschaftsderzernet Ringhofer, der stellv. Ortsvorsteher Wolfgang Oepen (FDP), und die SPD war u.a. mit Martin Kinzelbach vertreten. Zudem wollten viele Gonsenheimer Vereinsvertreter einen Blick in den Rohbau werfen. mehr
Die Unkenrufe über die zu "klein gebaute Halle" dürften nunmehr verstummen, denn von Wand zu Wand misst der Hallenboden tatsächlich die 44 x 22 m, die er auch in der Mombacher Halle hat, allerdings, und da könnte noch ein Haken liegen, ist in Mombach noch der Platz für die ausfahrbare Tribüne vorhanden. Dieser fehlt in der neuen Halle, denn 160 Sitzplätze sind fest auf der Empore eingebaut. Wird noch eine ausfahrbare Tribüne davor "geschraubt" nimmt diese je nach Stufentiefe ca. 1 m Bautiefe ein und würde damit die Hallenbreite auf rd. 21 m oder gar weniger reduzieren. Damit würden je nach Bodenmarkierung an den beiden Längsseiten im Schnitt nur 50 cm Platz verbleiben. Die Spieler würden auf der Auswechselbank sitzen und die "Füße", wie auf dem Lerchenberg, befinden sich im Spielfeld. Nach DHB-Regeln stellt das einen Wechselfehler dar, der mit Zeitstrafen belegt wird! Und damit hätten wir wieder eine Halle, die nicht den DHB-Richtlinien entspricht. Warum die Halle nicht ein wenig breiter gebaut wurde... wird mit der zu kleinen Grundstückgröße begründet, was dem Betrachter nicht so recht einleuchten will, denn rund herum sind noch etliche Meter Platz, die nur noch als Parkplatz, Grünfläche, Gehweg, etc. genutzt werden können.
Wenn es also eine zusätzliche ausfahrbare Tribüne gibt, muss sie komplett demontier- und verstaubar sein. Da die ausfahrbare Tribüne derzeit nicht im Budget zu sein scheint... stellt sie keine akute, aber eine latente "Gefährung der Spielbarkeit" der Halle dar. Der HCG wird die verantwortlichen Planer (wie auch schon bei der Begehung mündlich geschehen) schriftlich auf diesen Umstand hinweisen.
Etwas erstaunt war man, dass die Halle aufgrund einer Forderung des Tanzsportclubs einen Hallenboden aus Parkett bekommt. Mit den Parkplätzen im EG unter der eigentliche Sporthalle, dem Vereinsraum auf gleicher Ebene mit 130 qm und dem Trainingsraum für die Tänzer im Keller wurden etliche Sonderwünsche realisiert, die das eigentlich üppige Budget von 4 Millionen Euro für einen Sporthallenneubau aufgezehrt haben. Ob die Gonsenheimer Vereine letzlich die Hauptnutzer des Neubaus werden oder andere Mainzer Vereine aus dem anderen Stadtgebieten den Vorzug bekommen, man wird sehen.
Nachdem der Bau selbst den Eindruck einer Betonburg macht, der sicherlich nach der gültigen EnEV (Energie-Einsparverordnung) gebaut wird und in Sachen Nebenkosten die alte Halle bei weitem in den Schatten stellt, erklärte Frau Backes (Stadt Mainz), die das Objekt planerisch betreut, auf Nachfrage, dass auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen sei. Man verhandele derzeit mit einem Investor.
Auf die Frage der Fertigstellung der Halle wurde nunmehr Januar/Februar 2010 genannt. Nur Optimisten planen mit der Bespielbarkeit der Halle zum März nächsten Jahres. Weshalb wir uns natürlich umso mehr freuen, wenn es trotzdem klappt.
Unsere Ortsvorsteherin Sabine Flegel hat nunmehr zum 2. Juni zur Ortsbegehung der neuen Sporthalle eingeladen. Da sich ja das Gerücht hartnäckig hält, die Halle wäre 1 m zu kurz gebaut... Bitte ich Zollstöcke und Maßbänder mitzubringen, um diesem Gerücht schlussendlich den Garaus zu machen... hier die Einladung
Es geschehen noch Zeichnen und Wunder. Die ersten Arbeiten auf dem Gelände der neuen Gonsenheimer Sporthalle sind tatsächlich noch im Juli absolviert. Das Gelände ist planiert und mit einem Bauzaun umgeben... Wir werden den Baufortschritt beobachten und hier dokumentieren.
Da war der HCG ja schneller mit der Berichterstattung, als die lokale Presse...Naja, die Presse mußte ja auch auf die "Aufstellung" der Lokal-Prominenz warten... während die Bagger längst die Landschaft verändert haben. Wir freuen uns, dasszumindest schion mal in der Presse bestätigt wird, dass die Handballer zu den künftigen Nutzern der Halle gehören. Wir werden alles tun, dass diese keine Ente sein wird.