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22.11.2016: AZ-Mainz (Roland Hessel): Junger Verein mit langer Tradition: HV Weisenau

Seit seiner Gründung 2011 geht‘s bergauf / Nachwuchs nimmt zu / „Sind ein eingeschworener Haufen“ MAINZ -

 

Der HV Weisenau ist der jüngste Verein im Handball-Verband Rheinhessen (HVR) – und blickt doch auf eine lange Tradition zurück. „Vielleicht sind wir ja sogar der älteste Handball-Verein in Mainz“, betont Stefan Schek-Becker, der dem Verein gemeinsam mit Sascha Riemann vorsteht. Zeitweise als SG Weisenau im Verband aktiv, einer Handball-Fusion aus TV Weisenau und SVW Mainz, hat der Klub eine lange Historie. Erste Dokumentationen über den Handball in dem Mainzer Stadtteil gehen sogar bis ins Jahr 1924 zurück. Später gab es dann eine Handball-Abteilung im TV Weisenau, seit 2011 gibt es den HV Weisenau.

 

„Wir wollten einen ‚richtigen‘ Handball-Verein machen“, erinnert sich Sascha Riemann. Überlegungen mit dem TSV Schott Mainz, der zu dieser Zeit in Sachen Handball expandieren wollte, zerschlugen sich schnell. „Wir wollten selbstständig bleiben“, so Riemann. Mit rund 35 Mitgliedern wurde also vor fünf Jahren der HV Weisenau gegründet. Derzeit gibt es gut 100 Mitglieder, es nehmen vier Aktivenmannschaften (zwei Herren- und zwei Damen-Teams) am Spielbetrieb teil. Eine eigene Jugendmannschaft gibt es derzeit im Spielbetrieb nicht. „Wir haben zwar Jugendliche im Verein, aber in verschiedenen Altersklassen. Da konnten wir eine Mannschaft leider nicht melden – zumal Bestrebungen für eine Erneuerung der früheren ‚Außer-Konkurrenz-Teilnahme‘ im Verband leider keine Mehrheit fanden“, berichtet Schek-Becker. Die zwölf Nachwuchs-Handballer spielen allesamt bei der SG Bretzenheim. „Sie sind aber immer noch Mitglieder bei uns“, betont der HVW-Vorsitzende.

 

Im Aktivenbereich läuft es freilich gut. Jeweils zwei Aufstiege der zweiten Herren- und der ersten Damenmannschaft konnte der junge Klub, der damals die Startplätze des TV Weisenau übernommen hatte, in seinen fünf Jahren verzeichnen. Aushängeschild ist aktuell die erste Damen-Mannschaft, die seit dieser Saison in der Rheinhessenliga mitmischt. „Als Kreisklassen-Dritter haben wir ziemlich überraschend die Chance bekommen, eine Liga hochzugehen. Und die Mannschaft wollte unbedingt das Abenteuer angehen. Deshalb gilt dem Team unsere Hochachtung, deshalb bekommt die Mannschaft auch jegliche Unterstützung.“

 

Immerhin: Auch wenn noch reichlich Lehrgeld bezahlt wird (vor Wochenfrist gab es ein 16:39 gegen den TV Bodenheim), gab es mit dem 30:22 gegen die DJK BW Büdesheim auch schon einen Sieg zu feiern. „Letzter wird das Team nicht“, verspricht Sascha Riemann.

 

Im April des nächsten Jahres will der Klub den Nicht-Abstieg feiern. Mit allen zusammen. „Wir sind ein eingeschworener Haufen mit vielen, die sich engagieren. Wir sind aber auch ein junger Verein mit vielen Studenten. Und wir sind echt zufrieden, wie es derzeit läuft.“

 

Wachsen will der junge Verein im Jugendbereich, den der HVW nur allzu gerne wieder aktivieren würde. Dieses Ziel hat sich vor allem Stefan Schek-Becker auf die Fahne geschrieben. Der „Ur-Weisenauer“, der nun schon seit 40 Jahren Handball spielt, hat ein Mini-Training als eine Art Ballschule ins Leben gerufen, fängt also ganz unten an. „Wir bieten da samstags etwas an, weil wir denken, dass diese Zeit noch am besten passt“, berichtet der Co-Vorsitzende, der mittlerweile acht bis zehn handballbegeisterte Minis zwischen vier und sieben Jahren zum spielerischen Heranführen an den Sport begrüßen kann. „Trainiert“ wird in der Schillerschule. „Das ist aber eher ein Turnzimmer denn eine Turnhalle“, weiß Schek-Becker. „Noch geht das. Werden wir mehr, wird es schwierig.“

 

Und damit liegt das nächste Problem der Klubs auf dem Tisch. Die rar gesäten Hallenzeiten machen den Weisenauern durchaus zu schaffen. Genutzt werden kann die Sporthalle der Friedrich-Ebert-Schule, die aber für Erwachsene kein reguläres Handball-Training zulässt. Heimspielstätte und Haupttrainingszentrum ist die Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule in Hechtsheim, die auch von der FSG Mainz 05/Budenheim genutzt wird. Die „Dynamites“ haben zwar keine Herren-Abteilung, dafür aber im weiblichen Bereich jede Menge Mannschaften – bis hin zu einem Zweitliga-Team. „Die FSG ist derzeit das Mainzer Aushängeschild in Sachen Handball“, sieht Sascha Riemann die Erfolge der Dynamites mit einem lachenden und weinenen Auge. Für den HV Weisenau bleibt so ganz einfach wenig Platz. Die Hoffnungen des Klubs liegen in dem geplanten Bau einer Sporthalle für das noch junge Gymnasium Oberstadt. „Mit mehr Trainingsmöglichkeiten könnten wir auch mehr anbieten“, weiß Riemann. Denn auch wenn der HV im Aktivenbereich nicht unbedingt weiter wachsen will oder muss, ist der Wunsch nach eigenen Nachwuchsteams schon groß.

14.09.2016: AZ/MZ: "Kuhn kündigt letzte Amtszeit an"

 

Die AZ/MZ berichtete über den 40. ordentlichen Verbandstag des HV-Rheinhessen am 10.09.2016.

 

Zum Artikel:

http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/lokalsport/handball/mainz/kuhn-kuendigt-letzte-amtszeit-an_17291252.htm

 

 

01.05.2016: Die Dritten Damen: die Meisterinnen der A-Klasse 2015/16 ...

25.04.2016: "Die Lokale" 5/2016

05.02.2016: AZ MZ: "Koordination und Teamgeist ...

... das können Kinder und Jugendliche beim Handballsport lernen",

so die Überschrift zu einem Artikel von Sophia Weimer in der AZ Mainz am 05. Februar 2016.


Weiter heißt es da: "Für Kinder ist Handball gut, weil der Sport ein sehr breites Band an Bewegungen beinhaltet. Orientierung, Wahrnehmung, Koordination und die motorische Entwicklung werden gefördert ..."

 

 

 

 

Da hat Sophia Weimer mehr als eine Lanze gebrochen für unseren Sport. Sie hat umfassend und treffend auch unsere Anstrengungen und Ziele beschrieben, wenn es um unsere Jugend geht: angefangen bei den Mini-Mäusen, den Maxi-Mäusen und Minis, weiter über die E-Jugend bis hin zu den "großen" Jugendlichen; nicht zu vergessen die zahlreichen Kooperationen mit KiTas, KiGas und den Schulen.

Vielen Dank, Sophia Weimer, für diese Einschätzung.

Alle bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen engagierten Trainer/innen fühlen sich bestätigt und motiviert.

 

 

12.01.2016: Link zur Übertragung der Europameisterschaft 2016

Sportdeutschland.TV wird die Handball EM live und on demand zeigen. 

Es werden alle Spiele der EM (mit Ausnahme der Partien mit deutscher Beteiligung) und alle Spiele on demand (hier auch die Deutschen Spiele) zu sehen sein. Man kann zwischen verschiedenen Playlists auswählen (derzeit EM Gruppe A-D; Zwischenrunden sowie Finals folgen) und den gewünschten Inhalt anschauen. 

Der Link: sportdeutschland.tv/handball-em-maenner

Unter dem Link wird es weitere Berichte sowie Highlights zu den einzelnen Spielen geben.

10.01.2016: Grenzland-Pokal der Mädchen (1999/2000)

2015/16: Neujahrsgrüße vom HVR-Präsidenten Klaus Kuhn