Nach dem Unentschieden letzte Woche gegen den Tabellennachbarn aus Osthofen, ging es für uns am Sonntag in Ingelheim darum „endlich mal einen Sieg in der oberen Tabellenhälfte zu holen“. Ingelheim belegte in der Tabelle mit 6 Minuspunkten den dritten Platz und musste neben den Tabellenführern Nieder-Olm und Budenheim bisher nur in Meisenheim Punkte abgeben. Für uns gab es also nichts zu verlieren. Ingelheim kam zunächst besser ins Spiel (3:0) und konnte uns ein ums andere Mal mit einer schnell vorgetragenen 2. Welle düpieren. Erst nach dem 6:2 stabilisierten wir unsere Abwehr und konnten Mitte der ersten Halbzeit auf 8:8 ausgleichen. Anschließend gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, dank einer guten Chancenverwertung und einer abermals starken Torhüterleistung konnten wir uns bis zur Pause auf drei Tore zum 14:17 absetzen.
Auch die Anfangsphase der zweiten Halbzeit ging zunächst an Ingelheim und bis zum 18:20 konnten sie unseren Vorsprung auf zwei Tore begrenzen. Doch dann setze sich unser Kampfeswille und Motivation durch. Mit viel Leidenschaft setzen wir uns immer häufiger in der Abwehr durch und konnten uns mit einigen Tempogegenstößen über 20:24 auf maximal 7 Tore beim 21:28 absetzten. Im Anschluss blies Ingelheim zur Aufholjagd, doch wir ließen uns nicht beirren, machten es den Ingelheimern schwer zu leichten Toren zu gelangen und bestachen unsererseits durch eine effektive Wurfausbeute, besonders von der 7m Linie. Hef, mit insgesamt 11 Toren erfolgreichster Schütze, traf 6/6 Siebenmeter. So kam Ingelheim auch dank eines guten Einstands unseres Torwartneuzugangs Lars, der den an der Schulter verletzten Andy (gute Besserung!) ersetzte, nicht mehr wesentlich rankommen. Schließlich gewannen wir vielleicht überraschend aber absolut verdient, dank einer kämpferisch guten und mannschaftlich ausgeglichenen Vorstellung mit 27:33.
Mit 10 Punkten haben wir uns nun einen guten Puffer zum Tabellenkeller verschafft und liegen momentan nur einen Punkt hinter den Sobernheimern, die nächste Woche zu gast in Gonsenheim sein werden.
Es spielten:
D. Kraus , S. Franz (2), S. Hefner (11), R. Köken(1), M. Schneider (3), J. Wesper (5), O. Breimann (4), M. Stadelmeier (4), S. Nowaczyk , F. Limbacher (3), L.Westermann (TW) C.Schmitt(TW), M. Kolter.
(SF)
„Nur wer stark beginnt kann auch stark nachlassen“, so könnte man das vergangene Spiel in Osthofen beschreiben. Gegen den direkten Verfolger in der Tabelle hatten wir uns viel vorgenommen und uns auf ein entsprechend schweres Spiel eingestellt. Leider mussten wir spontan auf Basti und Dominik verzichten, und auch einigen anderen saß das Wochenende wohl schwer in den Knochen.
Gut auf den Gegner eingestellt, konnten wir die Partie schnell uns nach unseren Vorgaben gestalten, schnell hintenheraus, konzentriert im Abschluss und keine unnötigen und voreiligen Würfe. So konnten wir uns über 4:4 über ein 8:11 bis hin zum 13:18 Halbzeitstand absetzen. Besonders glänzen konnte Mifter im Tor, der zahlreiche 110% Chancen der Gastgeber zunichte machen konnte. Lediglich den gegnerischen Rückraum bekamen wir nicht in den Griff, drei Spieler gestalteten fast alleine das gesamte Angriffsspiel und punkteten immer wieder mit viel zu leichten Toren.
In der zweiten Halbzeit stellten wir uns auf einen harten Kampf ein, ist Osthofen doch für seinen Kampfgeist über die vollen 60 Minuten bekannt. Trotzdem konnten wir unseren Vorsprung zunächst auf 15:22 ausbauen. Dann begann leider wieder mal unsere schwache Phase, technische Fehler, Fehlpässe, Gegenstöße, die im Aus oder direkt beim Gegner landeten und überhastete Würfe. Lediglich unser Torwart behielt seine Form und uns somit im Spiel. Beim 27:27 war unser Vorsprung schließlich dahin und die Stimmung auf einem Tiefpunkt, als wir auch noch mit 29:27 wenige Minuten vor Schluss in Rückstand gerieten. Glücklicherweise konnte Limbi aber mit einem äußerst gewagten 7 Meter zum 29:29 und schließlich auch zum 20:30 ausgleichen. Nur der letzte, große Wurf kam leider nicht mehr ins Netz.
Wenigstens einen Punkt konnten wir uns aus Osthofen mitnehmen, auch wenn das Doppelte drin gewesen wäre. Am nächsten Wochenende geht es aber erst mal gegen Ingelheim, die derzeit auf dem dritten Tabellenplatz liegen, wir führen mit unserem neunten Platz dagegen weiterhin das untere Tabellendrittel an, haben den Anschluss zu Sobernheim und Nierstein noch lange nicht verloren.
Es spielten: Chr. Schmitt, S. Hefner (7/4), M. Kolter, R. Köken (4), M. Schneider, D. Stein, J. Wesper (2), O. Breimann (3), M. Stadelmeier (5), S. Nowaczyk (1), F. Limbacher (9), M. Reimann, L. Westermann
Zeitstrafen/Rote Karte: Osthofen (5/0), HCG (4)
Das Heimspielderby gegen Nieder-Olm fand unter ganz klaren Voraussetzungen statt, alles andere als ein Sieg des Tabellenführers, der erst zwei Minuspunkte zu verbuchen hatten, wäre eine faustdicke Überraschung gewesen. Wir hatten also nichts zu verlieren und entsprechend unbeschwert gingen wir ins Spiel. Der Start verlief ganz gut wir konnten uns zahlreiche gute Abschlusschancen erarbeiten, lediglich die Früchte unserer Arbeit vermochten wir nicht zu ernten. Nieder-Olm spielte wie zu erwarten sehr schnell und bestrafte unsere Fehler im Angriff direkt. So konnten sie sich zu Beginn auf fünf Tore absetzten und im Laufe der ersten Halbzeit dem Vorsprung auf sieben Tore zum Halbzeitstand von 10:17 ausbauen. Die erhoffte Überraschung blieb leider aus.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte Nieder-Olm dann endgültig für klare Verhältnisse indem sie sich auf zehn Tore zum 10:20 absetzten. Im Anschluss hielten wir zwar kämpferisch dagegen, wir konnten immerhin noch auf acht Tore verkürzen, doch besonders gegen den starken Rückraum unserer Gegner war kein Kraut gewachsen. So verloren wir schließlich verdient 24:35. Mit dieser Leistung war leider keine Überraschung drin.
Bilder vom Spiel gibts in der Galerie
Es spielten:
(SF)
D. Kraus (1), S. Franz(3), S. Hefner (2), R. Köken(3), M. Schneider(3) , J. Wesper (1), O. Breimann (3), M. Stadelmeier (8), S. Nowaczyk (2), F. Limbacher , A. Vogler (TW), M. Kolter(Krein), C.Schmitt(TW), D.Stein, J.Becker.
Unser Spiel gegen den damaligen Tabellennachbarn Rhein Nahe, begannen wir höchst motiviert, galt es doch sich mit einem eventuellen Sieg im Mittelfeld der Liga festzubeißen und für den Sieg in Bretzenheim zu belohnen. Das 1:0 und 2:1 sollte die einzige Führung der Binger in der ersten Halbzeit sein. Wir spielten gut und konnten uns nach dem Ausgleich zum 9:9 auf zwei Tore absetzten. Leider gelang es den Bingern kurz vor der Halbzeit erneut zum 14:14 auszugleichen, doch mit einem letzten Kraftakt stellten wir die den alten Abstand wieder her und gingen mit einer verdienten 14:16 Führung in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann recht ausgeglichen, Rhein Nahe konnte in kurzer Zeit den Vorsprung egalisieren und zum 17:17 ausgleichen. Die nächsten Minuten verliefen ausgeglichen, keiner Mannschaft gelang es sich entscheidend abzusetzen. Doch pünktlich zur Schlussviertelstunde kippte das Spiel, ab dem 24:23 stellten wir kurzzeitig das Angriffsspiel ein, Bälle wurden ziellos durch die Gegend geworfen, gelungene Abwehraktionen nicht mit einfachen Tempogegentoßtoren belohnt und plötzlich stand es 27:23 für Rhein Nahe. Zwar kämpften wir uns wieder auf zwei Tore heran, doch die Binger ließen sich die Führung nicht mehr streitig machen. So verloren wir schließlich mit 34:29 ein Spiel das 50 Minuten völlig ausgeglichen war, aber nun mal 60 Minuten ging.
Es spielten:
(SF)
D. Kraus (1), S. Franz, S. Hefner (3), R. Köken(2), M. Schneider , J. Wesper (4), O. Breimann (4), M. Stadelmeier (8), S. Nowaczyk (2), F. Limbacher (5), A. Vogler (TW), C. Klenk , M. Kolter(Krein), C.Schmitt(TW).
30.10.2011: H2 : SSV Meisenheim 34:34 (17:14)
Am Sonntag bestritten wir unser „Heimspiel“ in Laubenheim gegen die aufgrund der Tabellenkonstellation leicht favorisierten Gäste aus Meisenheim, welche sich leider nicht, wie von dem ein oder anderem prophezeit, verfuhren sondern pünktlich um 13.20 Uhr an der Halle erschienen. Gewillt unsere Fehler abzustellen und als Mannschaft den nächsten Heinmsieg einzufahren, machten wir uns entsprechend couragiert warm.
Die Anfangsphase gestaltete sich recht ausgeglichen, bis wir uns nach dem 4:4 auf drei Tore zum 7:4 absetzen konnten. Wir spielten im Angriff konzentriert und ließen in der Abwehr wenig zu, dennoch gelang es Meisenheim zum 8:8 auszugleichen. Im Anschluss kippte unser Spiel nicht wie so oft zugunsten unserer Gegner, im Gegenteil: wir konnten uns auf 4 Tore absetzen und gingen zur Halbzeit mit einer verdienten 17:14 Führung in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begannen wir konzentriert und so gelang es uns den Spielstand stets zu unseren Gunsten zu gestalten, wann immer die Meisenheimer bis auf ein Tor herankamen konnten wir kontern und die drei Tore Führung wieder herstellen. Bis circa eine viertel Stunde vor Schluss das Spiel nochmal spannend wurde. Meisenheim legte alles in die Wagschale und mit ein wenig Unterstützung der ungleichmäßigen Zeitstrafenverteilung konnten sie 30 Sekunden vor Schluss zum 34:34 ausgleichen. Wir hatten noch eine letzte Wurfchance, die leider nicht genutzt werden konnte, das Glück war leider nicht auf unserer Seite gewesen. So kam es dann zu (nur) einem Heimpunkt, in einem Spiel in dem mit ein wenig Glück mehr drin gewesen wäre.
05.11.2011: SG Bretzenheim II : H2 23:37 (10:18)
Nach dem Unentschieden gegen Meisenheim ging es also am Samstag für uns nach Bretzenheim, die vor dem Spiel nur einen Zähler weniger zu verbuchen hatten, trotz zweier Spiele weniger. Es galt also möglichst zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Verbandsliga einzufahren. Noch motiviert von der guten Leistung gegen Meisenheim, konnten wir die Anfangsphase mit 0:3 klar für uns entscheiden. Bretzenheim tat sich sehr schwer gegen unsere kompakte Deckung und konnte auch die ein oder andere Unkonzentriertheit im Angriff nicht nutzten, so dass wir uns über 2:5, 3:12 und 6:17 zeitweise 11 Tore Vorsprung erarbeiten konnten. Im Anschluss ließen wir das Spiel allerdings sträflich schleifen, was dazu führte, dass Bretzenheim zur Pause nochmal auf acht Tore zum 10:18 Halbzeitstand verkürzen konnte. Durch diese Aufholjagd gewarnt, gingen wir also mit erneuertem Willen in die zweite Halbzeit und ließen so den Bretzenheimern keine Chance, das Spiel nochmal zu drehen. Auch weil sich die Bretzenheimer viele Zeitstrafen gegen unseren guten Angriff erlaubten (6x2min allein in Hälfte 2), konnten wir den alten zweistelligen Abstand schnell wieder herstellen und so das Spiel auch in der Höhe verdient mit 23:37 gewinnen.
Diese beiden Spiele haben gezeigt, rufen alle Spieler ihre Leistung ab und treten wir mannschaftlich weiter so gut auf, müssen wir uns vor den Mannschaften auch in der oberen Tabellenhälfte nicht verstecken. Am 12. geht’s dann gegen Rhein-Nahe Bingen II, welche mit einem Punkt aber auch einem Spiel mehr Platz sechs in der Tabelle belegen. (SF)
Budenheim doch eine Nummer zu groß.
Am Sonntag gings für uns wie für viele Mannschaften unseres Vereins zu den Sportfreunden nach Budenheim. Mit noch bis dato weißer Weste führte Budenheim die Verbandsliga an; unser Motto war also klar: konzentriert und frei von Druck aufspielen und versuchen den Favoriten zu ärgern. Die Anfangsphase ging leider klar an Budenheim, was vor allem an unnötigen Ballverlusten im Angriff und den daraus resultierenden einfachen Tempogegenstoßtoren für Budenheim lag. Nach 15 Minuten, Budenheim lag zeitweise mit sechs Toren in Front, stabilisierte sich unser Angriffsspiel und aus dem Spiel heraus tat Budenheim sich deutlich schwerer unsere Abwehr zu überwinden. So konnten wir bis zur Pause auf drei Tore herankommen.
Nach der Pause passierte genau was wir uns vorgenommen hatten zu vermeiden. Budenheim kam aggressiver und konzentrierter aus der Kabine und bestrafte unsere Unkonzentriertheiten im Angriff mit schnellen und einfachen Toren. Nach zehn Minuten lag Budenheim mit acht Toren vorne, als sich unser Spiel wieder stabilisierte. Doch eine Aufholjagd wie in der ersten Halbzeit gelang uns nicht mehr. Was bleibt ist also die ähnliche Erkenntnis wie nach den letzten Spielen, dass Budenheim für uns zwar nicht unschlagbar ist, es aber anders als letztes Jahr hundertprozentigen Willen und Leistung bedarf um in dieser Liga Punkte zu holen. Für unser nächstes Spiel gegen Meisenheim muss es also heißen: Nervosität abstellen und Kampfbereitschaft und –willen anstellen, um unseren hoffentlich zweiten Heimsieg einzufahren. (SF)
„Angekommen in der Verbandsliga“ oder „Die Rückkehr des Pferdes“.
Sonntag stand mit unserem Spiel gegen die dritte Mannschaft aus Saulheim unser zweites Heimspiel auf dem Programm. Das Aufwärmen gestaltete sich etwas schleppend, da einige Spieler am vorangegangenen Abend von einem mysteriösen Pokervirus angesteckt wurden und noch mit den koordinativen und olphaktorischen Nachwirkungen zu kämpfen hatten. Doch ohne zu weit vorgreifen zu wollen, kann gesagt werden, dass das mannschaftliche Kollektiv es geschafft hat, den ein oder anderen Total- oder Teilausfall zu kompensieren (Asche auch auf mein Haupt).
Das Spiel begann mit einem klassische Fehlstart, Saulheim konnte sich zu Beginn auf 0:3 absetzen. Als auch wir dann mit dem Handballspielen begannen, konnten wir uns auf 4:6 rankämpfen, um dann mit einem 4:0 Lauf mit 8:6 in Führung zu gehen. Besonders gegen unsere defensive Deckung taten sich die Saulheimer erstaunlich schwer, was uns ein ums andere Mal zu leichten Toren verhalf. Im Anschluss schafften wir es mit konsequenten Angriffen und einer stabilen Abwehr unseren Vorsprung auf fünf Tore (15:10) auszubauen, zufrieden gingen wir mit dem 17:13 Pausenstand in die Kabine.
In der zweiten Hälfte sollten sich Tucs Worte aus der Halbzeitansprache „Saulheim wird jetzt kommen, da müssen wir dagegenhalten“ bewahrheiten. Dank eines besseren Starts, was vor allen Dingen an unserer schlechten Torausbeute (noch mehr Asche aufs Haupt…) lag, konnte sich Saulheim wieder auf nur ein Tor (21:20) herankämpfen. Bis zu diesem Zeitpunkt ging die zweite Halbzeit klar an Saulheim. Doch was uns in den vorangegangenen zwei Spielen nie gelungen war, schafften wir diesmal. Wir legten den Hebel wieder um, trafen endlich wieder das Tor und stabilisierten unsere Abwehr. Im Anschluss konnten wir das Spiel wieder kontrollieren und den vormaligen Abstand von fünf Toren wiederherstellen. Die Uhr zeigte 54:12 und wir lagen mit fünf Toren (28:23) vorne, Saulheim nahm seine letzte Auszeit. Des Trainers klare Ansage, ruhig spielen und keine unnötigen Zeitstrafen, dann sollten uns die zwei Punkte nicht mehr zu nehmen seien. Doch es kam anders. Nach dem 30:25 setzte Saulheim zu einem 1:5 Lauf an, der das Spiel nochmal spannend machte. Zwei Zeitstrafen auf unsere Seite in der 59. Minute taten ihr übriges. Knapp aber doch verdient konnten wir also unser erstes Heimspiel 31:30 gewinnen. „Ein gutes Pferd springt immer nur so hoch wie es muss.“
Am 22.10 gehts dann gegen die noch ungeschlagenen Sportfreunde aus Budenheim, sicherlich deutlich stärker einzuschätzen als Saulheim.
Fotos zum Spiel gibts in der Galerie. (SF)
Es spielten: D.Kraus(1), S.Franz(2), S.Hefner(7), M.Kolter(1), R.Köken(3), M.Schneider(2), D.Stein, O.Breimann(4), M.Stadelmeier(2), S.Nowaczyk(3), F.Limbacher(7), A.Vogler(TW), C.Klenk(1).
Trotz Niederlage - Die Zeitung sollte nicht Recht behalten
Am Sonntag gings für uns zu unserem ersten Auswärtspiel nach Sobernheim. Angestachelt von einem Zeitungsinterview, in dem der Trainer der Sobernheimer unsere vermeintlich behäbige und langsame Spielweise beschrieb, gingen wir diesmal mit voll besetzter Bank ins Spiel.
Angetreten den Soberneheimern und uns das Gegenteil zu beweisen, begannen wir engagiert und konzentriert und konnten uns aus einer ausgeglichene Anfangsphase über einen 6:6 Zwischenstand schließlich auf 14:9 absetzten. Sobernheim führte in der ersten Hälfte kein einziges Mal und obwohl der Vorsprung noch auf zwei Tore zum 12:14 Pausenstand verkürzt werden konnte, gingen wir mit dem positiven Gefühl in die Kabine das Spiel durchaus für uns entscheiden zu können.
„Gute erste Halbzeit, durch mangelnde Konzentration das Spiel unnötig verloren.“
So oder so ähnlich ließ sich der Trainer am Montag zitieren. Viel mehr gibt es zur zweiten Hälfte leider nicht zu sagen. Sobernheim spielte eine offenere Deckung als noch zu Beginn des Spiels, gegen die wir uns traditionsgemäß unnötig schwer taten, hinzu kam eine mangelnde Chancenverwertung und zu einfache Gegentore Sobernheim konnte schnell ausgleichen und auf zwei Tore davonziehen. Zwar hielten wir dagegen und von einem Einbruch pünktlich zur 40. Minute, wie er noch vorher in besagtem Zeitungsartikel prognostiziert wurde, konnte auch keine Rede sein, dennoch fehlte im zweiten Durchgang sowohl das Glück als auch die nötige Konsequenz um so ein Spiel zu gewinnen. So verloren wir schließlich 34:30.
Wie schon letztes Wochenende gegen Ingelheim bleibt einzig das positive Gefühl auch diesen Gegner schlagen zu können. Unsere Konzentration richtet sich nun auf das kommende Heimspiel am Sonntag gegen Saulheim III, die uns noch aus ihrer Aufstiegssaison positiv in Erinnerung geblieben sind, damals konnten wir die Saulheimer deutlich in der eigenen Halle schlagen. Wir hoffen also dem zahlenden Publikum am Sonntag ein gutes Spiel zeigen zu können.
Es spielten : (Tore/Zeitstrafen)
D. Kraus (1), S. Franz (3), S. Hefner (2), R. Köken, M. Schneider (-/1), D. Stein (2/1), J. Wesper (8), O. Breimann (5), M. Stadelmeier (1), S. Nowaczyk (2), F. Limbacher (2), A. Vogler (TW), C. Klenk (3).